Kryptide

2019

Skulpturen aus Beton, mit Elektronik, Plastik, Ton und Video

Kryptide, wie der Gorilla, der Riesenkalmar und Okapi, sind kein Hörensagen oder Legenden mehr, sondern echte, von der Wissenschaft anerkannte Kreaturen. Andere, wie Bigfoot und das Loch Ness Monster, verführen weiterhin die Hoffnungsvollen und Abenteuerlustigen mit der Möglichkeit ihrer Existenz. Jerons Kryptide sind Aufführungen des Anti-Anthropozentrismus und legen Wert auf die Symbiose von Mensch, Tier, Pflanze und Ding. Die Arbeit bezieht sich auf die ökologischen Beziehungen der Arten ohne Trennung von Biologie und Sozialem im Kontext des „Naturkultur“ Denkens  (Donna Haraway).

Diese Kreaturen vermischen Authentisches mit Fake. Sie befinden sich in hybriden Zuständen an transienten Orten, sowohl räumlich als auch psychologisch. Sie stellen die Frage, was sich verändert und was bleibt. Es geht darum, wie etwas Neues entsteht.

Die Skulpturen werden meist in Räumen außerhalb des White Cube inszeniert. Zusätzliche Videos schaffen eine psychotrope Atmosphäre.