Hypothetische Maschinen

2015

Diese hypothetischen Maschinen sind present, aber nicht vollständig lesbar. Sie existieren in einem Zustand der Potentialität. Sie sind vom Digitalen informiert, auch wenn sie nicht in digitalen Format existieren, sie sind geprägt von Datenüberschuss und Datenverlust.

Es geht um Gedankenexperimente und spekulative Inszenierungen.

Letzlich sind die Dinge nicht so bewegungslos – Youtube Playlist

Nichts ist wahr – alles ist möglich? Der riesige Datenpool und die alles durchdringenden Bilder der digitalisierten Popkultur führen zu einer Virtualisierung von Identität, in der den Kommentaren in den sozialen Netzwerken ein höherer Seinsgrad zukommt als dem wahren Ich. Jerons Arbeiten setzten sich damit auseinander, welchen Effekt diese Als-Ob-Authentizität auf die Möglichkeit hat, eine Identität auszubilden. Je mehr wir im Netz aktiv sind, desto mehr Gelegenheit schaffen wir für die Internetfirmen, unsere Vorlieben und die daraus folgenden Handlungsweisen zu berechnen. Dabei reduziert die algorithmische Personalisierung den Menschen letztlich auf eine einzige Identität. Wer aber behauptet, der Mensch habe nur eine Identität, verleugnet die vielfachen Identitätsbezüge, die einen Menschen ausmachen.